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Fulgurit - Blitzröhren aus Marokko

Königreich Marokko - Nordwestafrika

Fulgurit Entstehung - Schematische Darstellung

Fulgurit - Blitzröhre Länge 56 mm

Fulgurit - Oberfläche einer Blitzröhre

Fulgurit - Eingang Blitzkanal

Fulgurit - Blitzröhren Ausprägung

Kurz-Info
Sand Fulgurite auch Blitzröhren sind durch Blitzeinschlag im Sand entstandene Röhren. Durch die beim Blitzeinschlag entstehenden Temperaturen von bis zu 30.000 °C verglasen die Wandungen durch Aufschmelzung des Sands. Dabei entstehen Röhren von circa 20 mm im Querschnitt und sind oft mehrere Meter lang. Häufig verzweigen sich die Enden ähnlich einer Pflanzenwurzel.

In Fulguriten wurden relativ seltene Minerale und chemische Verbindungen nachgewiesen, wie zum Beispiel das Mineral Lechatelierit, das ansonsten nur in Tektiten und Impaktgläsern gefunden wurde.

Blitzröhren sind seit Jahrhunderten bekannt, jedoch das Rätsel ihrer Entstehung wurde erst von Landwirt Hentzen und dem Mineralogen und Bergrat Johann Karl Wilhelm Voigt im Jahr 1805 bekannt und gelöst.

Tektit / Impaktglas - Sammlungsexponate

Kurz-Info
Tektite (vom griechischen tektos = geschmolzen) sind Gesteinsgläser, die in wenigen Streufelder auf der Erde vorkommen. Diese Streufelder (Streuellipsen) sind lokal begrenzt und nur hier findet man die unterschiedlichen Arten von Tektiten. Lange Zeit wurde eine irdische oder extraterrestrische Bildung der Tektite in Fachkreisen diskutiert. Spekulative Erklärungsversuche wie Mondgestein, außerirdische Gesteinsgläser oder vulkanisches Gestein machten die Runde. Tatsächlich aber lässt sich in mehreren Fällen den Gesteinsgläsern definitiv ein Impaktkrater zuordnen.

Endlose Sandwüsten - Impressionen

 
 
 

Kurz-Info
Da Blitzröhren nach ihrer Entstehung kaum oder gar nicht auf der endlosen Sandoberfläche erkennbar sind, bedarf es Sandverwehungen. Durch diesen stetigen meteorologischen Prozess wird ein mehr oder weniger großer Bereich der Röhren auf der Sandoberfläche sichtbar, können somit von wüstenerfahrenen Einheimischen erkannt und gesammelt werden.

Bildnachweis
Fotos der Sandwüsten - Mit freundlicher Genehmigung von Hanno Strufe / Pirmasens > Hanno Strufe Meteorite

Heftiges nächtliches Sommergewitter - 21.06.2007

Bildnachweis
Daten: Nächtliches Sommergewitter am 21. Juni 2007 - 22:18 MESZ bis 23:07 MESZ - Kamera: DSLR Canon EOS 20D - Standort: Nahe der Stadt Singen im Hegau - Fotograf Maik Baumann

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