Bild 1
Die Collage zeigt das Eindringen eines Groß-Meteoroiden in die irdische Atmosphäre. Bild-Quelle: Das Hintergrundbild stammt aus dem Bildarchiv der NASA.

Bild 2
Die original Satellitendaten stammen von der Global Land Cover Facility der University of Maryland. Diese Daten wurden von der Autorin mit Hilfe des Bildverarbeitungsprogramms ENVI zu dem vorliegenden Bild verarbeitet. Autorin: Prof. Dr. Barbara Theilen-Willige aus Stockach.

Kurz-Info Chicxulub-Krater

Nach heutigem Wissensstand der Forschung wurde das gewaltige Artensterben vor 65 Mio. Jahren durch den verheerenden Einschlag eines Riesenmeteoriten ausgelöst. Der Ausgangspunkt dieser Apokalypse war demnach in der Nähe der Halbinsel Yucatan. Während der intensiven Suche nach neuen Erdölvorkommen entdeckten Geologen auf dem Meeresgrund im Golf von Mexiko eine gewaltige Kraterstruktur. Der Krater besitzt drei konzentrische Ringe mit Ausdehnungen von 80, 100 und 170 km. Wissenschaftler schätzen den Durchmesser des Meteoriten auf etwa 10 km. Die enorme Einschlagsenergie dieser Bombe aus dem All entsprach mehr als 5 Größenordnungen des gesamten Arsenals an Nuklearwaffen der Erde. Die Hitze, die Schockwelle und den durch den Impakt ausgelösten Tsunami vernichteten nahezu alles Leben in sehr großem Umkreis.

Des Weiteren wurde durch die global verteilten Staub- und Gasmassen die Intensität der Sonneneinstrahlung extrem gemindert und ein dem nuklearen Winter vergleichbarer Impaktwinter von mehreren Monaten Länge ausgelöst


Hinweis
Mehr Informationen - Wikipedia > Chicxulub Krater

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