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Die Glückstreffer zeigen zwei helle Sternschnuppen des Perseidenstromes im rasend schnellen Flug am sommerlichen Himmelszelt.

Grafik
In dem Bereich zwischen 300 km bis 30 km über der Oberfläche der Erde "verglühen" die kosmischen Teilchen und verabschieden sich meist als helle und grandiose Leuchterscheinung am Sternenhimmel. Dabei erreichen die Meteore Geschwindigkeiten bis zu 70 km/s.

Bild-Daten: August 1990 - Kamera: Olympus OM1 - Fotograf: Konrad Andrä

Kurz-Info
Als Meteor oder Sternschnuppe wird die faszinierende Leuchterscheinung bezeichnet, die ein kosmischer Festkörper bei seinem rasanten Flug durch die Atmosphäre der Erde verursacht.

Sternschnuppen, wie sie der Bürger üblicherweise von zufälligen Sichtungen kennt, besitzen eine relativ geringe Größe des verursachenden Eindringlings. Vom Laien wird die Größe des Körpers in Bezug zu der erzeugten Leuchterscheinung bei weiten überschätzt. Hier handelt es sich um kosmische Körper von nur wenigen Millimeter im Durchmesser. Diese fliegen jedoch mit unvorstellbaren Geschwindigkeiten in die immer dichter werdenden Luftschichten unseres Planeten Erde. Die dadurch resultierende extreme Luftreibung wird dem Meteor letztendlich zum Verhängnis. Einfach definiert, der Körper „verglüht" restlos.

Spektakuläre Leuchterscheinungen von Feuerkugeln und Boliden entstehen hingegen durch wesentlich größere außerirdische Körper von denen oftmals Restmaterial die Oberfläche der Erde erreicht und dann als Meteorit bezeichnet wird.

Video
Feuerkugel - Kanada - 20. November 2008 - Quelle: YouTube
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Jahres-Highlights
Die beiden reichsten Meteorströme im Laufe eines Jahres sind die um den 10. bis 13. August auftretenden Peseiden, auch Hl. Laurentinus Tränen genannt, und die im Monat November auftretenden Leoniden, bei denen bedeutend größere Fallraten pro Stunde zu verzeichnen sind. ESA - Meteor Video > Perseiden

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